Globaler Wohntrend: Wie ein junges Paar den Japandi-Stil für eine Altbau-Renovierung nutzt

23. Februar 2026

Nach einem frostigen Winter, der uns ordentlich durchgeschüttelt hat, sehnen wir uns jetzt nach Wärme und Gemütlichkeit. Im Trend liegen Renovierungen, die nicht nur die Räume verschönern, sondern auch das Lebensgefühl ent­span­nen. Ein junges Paar hat genau das getan und den Japandi-Stil in ihrer Altbauwohnung umgesetzt – eine harmonische Kombination aus japanischer Ästhetik und skandinavischem Design.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Junge Paare setzen auf Minimalismus 🌿
  • Japandi-Stil verbindet Funktionalität und Ästhetik 🎌
  • Verwendung von natürlichen Materialien 🌳
  • Ruhige Farbpalette in erdigen Tönen 🟤⚪
  • Wohlfühlatmosphäre durch indirekte Beleuchtung 💡

Wussten Sie, dass laut einer Umfrage aus 2026 über 65% der Deutschen eine entspannende Wohnatmosphäre priorisieren? 🏡

Der Japandi-Stil: Eine Einführung

Der Japandi-Stil vereint das Beste aus zwei Welten: Die skandinavische Gemütlichkeit und den japanischen Minimalismus. Was sich auf den ersten Blick sehr unterschiedlich anfühlen kann, zeigt in der Praxis eine spannende Symbiose. Skandinavien bietet uns eine Wärme, die trotz kalter Winter die Behaglichkeit fördert, während die japanische Ästhetik darauf abzielt, Unordnung und Überfluss zu minimieren. Dies macht Japandi zum perfekten Trend für alle, die einen klaren, aufgeräumten Raum wollen.

Die Grundsätze der Wabi-Sabi-Philosophie fließen hier ein. Sie lehrt uns, Schönheit in Unvollkommenheit und die Freude an der Natur zu finden. Das bedeutet, dass jedes Stück, von den Möbeln bis zu kleinen Dekorationen, eine Geschichte erzählt und bewusst ausgewählt wurde. Dabei ist der Fokus klar: Funktionalität wird großgeschrieben und sorgt dafür, dass der Raum nicht überladen wirkt.

Natürliche Materialien für die perfekte Atmosphäre

Hier kommt die Herausforderung: Welche Materialien passen wirklich in einen Japandi-Interieur? Der Schlüssel liegt in der Auswahl von nachhaltigen und natürlichen Materialien. Helles Holz, Rattan und Leinen sind ideal, um diese Philosophie widerzuspiegeln. Möbel aus Eiche oder Birke tragen zur Wärme im Raum bei und verleihen gleichzeitig einen modernen Touch. Bambus ist eine hervorragende Wahl für Akzente, da es nicht nur optisch ansprechend ist, sondern auch extrem langlebig.

Das junge Paar hat beim Möbelkauf großen Wert auf Funktion gelegt. Ein separat gestalteter Essbereich aus einem schlichten Holz-Tisch fördert die Geselligkeit, während offene Regale den Raum nicht überladen wirken lassen. Beim Einkaufen sollten Sie also auch in Geschäften wie Lidl oder Obi einen Blick auf die Auswahl an Naturmaterialien werfen – dort finden Sie oft schön gestaltete Stücke, die mit dem Japandi-Stil harmonieren.

Die richtige Farbpalette für Ruhe und Entspannung

Die Farbpalette spielt im Japandi-Stil eine unverzichtbare Rolle. Hier ist weniger mehr! Gedämpfte, erdige Töne wie Beige, Grau und sanftes Grün sorgen für Ruhe und fördern die Konzentration. Akzentfarben, die durch gezielte Einrichtungsgegenstände, wie Kissen oder Vasen, eingeführt werden, setzen spielerische Highlights. Jede Farbe sollte jedoch bewusst gewählt sein und in die Gesamtkomposition passen.

Das Paar hat beispielsweise eine Wand in einem sanften Greige gehalten, während die anderen Wände in einem klaren Weiß strahlen. Dieser Kontrast erzeugt Tiefe und gibt dem Raum eine gewisse Leichtigkeit. Auch bei der Auswahl von Dekorationsgegenständen, die Sie zum Beispiel bei DM oder Rossmann finden können, sollten Sie darauf achten, dass sie nicht zu dominant wirken.

Praktische Tipps für die Umsetzung

  • Entrümpeln Sie: Vor der Renovierung sollte alles Unnötige weichen. Das schafft Platz für die neuen Elemente.
  • Store clever: Nutzen Sie unter dem Bett oder in ungenutzten Ecken Stauraum, um eine ordentliche Umgebung zu garantieren.
  • Wählen Sie Möbel mit doppelter Funktion: Ein Tisch, der gleichzeitig Stauraum bietet, ist sehr praktisch.
  • Beleuchtung auswählen: Setzen Sie auf warmes, indirektes Licht, das die sanften Farben zum Strahlen bringt.

Persönliche Anekdote

Ich erinnere mich an mein erstes Möbelstück im Japandi-Stil: Ein einfacher, niedriger Tisch aus Eiche, den ich auf einem Flohmarkt in Berlin gefunden habe. Die Verkäuferin hat mir erzählt, dass dieser Tisch schon in vielen Wohnungen stand und immer wieder ein neues Leben bekam. Heute ist er das Herzstück meines Wohnzimmers und erinnert mich an all die schönen Momente, die ich mit meinen Freunden dort verbracht habe.

Was jetzt?

Wenn du inspiriert bist, den Japandi-Stil in deinem eigenen Zuhause umzusetzen, fang einfach klein an. Beginne mit einem Raum und achte darauf, klare Linien und natürliche Materialien zu verwenden. Besuche die nächsten Möbelhäuser oder Online-Shops, um die passenden Teile zu finden. Und denk dran: Jeder Raum soll eine Geschichte erzählen, also finde Stücke, die deine Persönlichkeit widerspiegeln.

Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine fachliche Beratung.